Aktuelles

Hier informieren wir Sie über aktuelle Themen im Strafrecht und Verkehrsrecht, sowie über Neuigkeiten aus unserer Kanzlei.

Auf der Autobahn zu schnell gefahren und geblitzt worden?

Auf der Autobahn zu schnell gefahren und geblitzt worden?

Verkehrsverstöße und Geschwindigkeitsvergehen auf Autobahnen sind schnell begangen und können empfindliche Bußgelder, Punkte sowie Fahrverbote nach sich ziehen. Informieren Sie sich im Folgenden welche Konsequenzen drohen, wenn Sie auf der Autobahn in NRW geblitzt wurden oder anderweitig gegen die Verkehrsregeln verstoßen haben und was Sie dagegen tun können:

Bußgeldbescheid in NRW: Nicht vorschnell bezahlen!

Bußgeldbescheid in NRW: Nicht vorschnell bezahlen!

Während meiner über 20-jährigen Tätigkeit als Strafverteidiger und Verkehrsrechtler in Paderborn, NRW, habe ich noch keine Phase erlebt, in der so viel Unsicherheit im Verkehrsrecht zu verzeichnen war wie heute. Aus diesem Grund rate ich jedermann davon ab, im Moment einen Bußgeldbescheid ohne Prüfung zu bezahlen. Einige häufig gestellte Fragen möchte ich genauer beantworten:

Autofahrer in Paderborn aufgepasst!

Autofahrer in Paderborn aufgepasst!

Sie heißt Dana, ist etwa 1,80 m groß und eine persönliche Bekanntschaft mit ihr kann Sie teuer zu stehen kommen. Bei der zugezogenen Neu-Paderbornerin handelt es sich um eine portable Geschwindigkeitsmessanlage vom Typ TraffiStar S350, die innerhalb der nächsten drei Monate an verschiedenen Unfallschwerpunkten im Stadtgebiet aufgestellt werden wird, um Raser aufzuspüren. Bei dem weiblichen Namen Dana handelt es sich um die vom Werk vergebene Gerätebezeichnung.

Rolle rückwärts bei Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen

Rolle rückwärts bei Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen

Drakonische Strafen drohen Rasern seit der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO), vom 28.04.2020. Die Verschärfung der Sanktionen, also Bußgeld, Punkte und vor allem Fahrverbot, wurde von Anfang an harsch von Fachleuten kritisiert, allen voran vom einflussreichen ADAC. Was eigentlich vom Bundesministerium für Verkehr als Sicherheitspaket für Fahrradfahrer geplant war, wird in erster Linie als unverhältnismäßiger Strafkatalog für Autofahrer wahrgenommen. Die deutliche Erhöhung bei Bußgeldern, Punkten und vor allem Fahrverboten, kam überdies zur Corona-Unzeit, da sich viele Menschen durch die Verschlimmerung der Strafen bei Verkehrsdelikten noch stärker eingeschränkt fühlten und entsprechend gereizt reagierten.